Grundlagen zum Bau einer Modellbahnanlage |
Schon seit langer Zeit besteht ein intensiver Kontakt zur "Interessengemeinschaft für digitale Modellbahnsteuerung" in Hockenheim und seinem Initiator Peter Plappert. Vor etwa einem Jahr 'überraschte' er mich mit einem Manuskript voller gesammelter Informationen und Erfahrungen.
Ich fand diese Informationen so nützlich und so lesenswert, dass ich ihn fragte, ob er es nicht in eine Buchform bringen wolle. Viele Monate vergingen, bis ein druckfähiges Manuskript vorlag. Und hier ist es nun schon in einer zweiten. stark erweiterten Auflage:
Grundlagen zum Bau und zur Inbetriebnahme
einer Modellbahnanlage mit Railwarevon
Peter Plappert2. Auflage
Es enthält auf etwas mehr als 180 Seiten, viele, viele wertvolle Informationen. Dabei ist es offen und durchaus auch kritisch eingestellt. Kurz: Praxisnahe Informationen von Modellbahnern für Modellbahner - nicht nur für den Anfänger ...
Sie können es direkt hier bestellen !
Aus dem Vorwort ...
Es war so gegen Jahresende 2000 als ich in meinem „stillen Modellbahnkämmerlein“ saß und versuchte, ein Problem zu lösen. Dabei dachte ich mir: „irgendwo in der Umgebung wird es doch sicher einen Modellbahner geben, der seine – und damit auch meine – “Probleme“ längst gelöst hat. Nur, wie den finden?Schließlich ergriff ich die Gelegenheit beim Schopf. Ich legte bei meinem Modellbahnhändler in Hockenheim einen Handzettel mit einer Einladung zum „1. Hockenheimer digitalen Modellbahnstammtisch“ aus. Bereits das erste Treffen hat mich sehr überrascht – hatten wir doch bereits damals mehr als 15 Mitglieder. Heute, nach eineinhalb Jahren sind es knapp 25.
Wie sich recht schnell herausstellte, hatten wir alle so ziemlich die gleichen Probleme, oder waren einfach nur neugierig auf „digital“. Aber, der eigentlich Gesuchte, er war nicht dabei...
Quo vadis ?
Dieses Fragezeichen steht für mich für eine der „Merkwürdigkeiten“ des digitalen Modellbahnmarktes. Alle mir bekannten Steuerungssoftware-Programme haben in ihren Handbüchern das Kapitel 1 - ganz einfach weggelassen! In diesem Kapitel müsste eigentlich das Wissen vermittelt werden, das der Programmierer beim Erstellen des Programms zumindest „im Hinterkopf“ hatte.Er wusste, wie idealerweise die Kontaktstrecken auszusehen haben. Wo und wie viele Rückmeldestrecken am besten eingerichtet werden. Reichen Reedkontakte, oder sind andere Lösungen nicht vielleicht viel besser? usw. usw. ...
Dieses zumindest bei der Programmierung der Software vorhandene, und nicht weitergegebene Wissen zwingt uns nun auf unserer persönlichen „Teststrecke“ dazu, genau dieses Wissen „zurück zu ermitteln“!
Warum dies so ist werde ich wohl nie begreifen!
... Natürlich bildet der Gesamtpreis schon auch ein wesentliches Kriterium. Gott sei dank sind die PC Preise in den letzten Jahren ziemlich stark gefallen. Selbst die Flachbildschirme, die mit sehr wenig Platz auskommen, sind erschwinglich geworden. Von allen möglichen Digitalversionen auf einer Modellbahnanlage ist die PC Steuerung bei weitem nicht die teuerste! (Das hängt natürlich von der Anlagengröße ab). Aber wer macht bei seinem Hobby schon eine „Rentabilitätsberechnung“?
... Eines ist von Anfang an ganz besonders bei digitalen Steuerungen extrem wichtig, die Anlage muss absolut kontaktsicher und natürlich korrekt angeschlossen werden. Die Kabelquerschnitte müssen richtig gewählt sein. Dünne Modellbahn Kabel aus „früherer, analoger Zeit“ sind hier absolut fehl am Platz. Natürlich soll man es nun nicht ins Gegenteil übertreiben. Wenn vom Hersteller Klemmen verwendet werden, die nur 0,5mm² zulassen, dann kann man dort nicht 1,5mm² „hineinwursteln“. Dann muss man an das dicke Kabel vorne ein kurzes Stück mit einem passenden Querschnitt anlöten, Schrumpfschlauch drüberstülpen und schrumpfen - fertig! Falsche Verdrahtung, falsche Klemmenbelegung oder auch nicht konsequente Trennung von analogen und digitalen Stromkreisen wirken sich später durch kaum auffindbare Fehler und/oder Geisterschaltungen, Geister-Lokfahrten usw. fatal aus. Ziehen Sie wegen der Kabelbruchgefahr flexible Leitungen (Litze) unbedingt den starren Kabeln vor!
... Und hier gleich noch ein ganz wichtiger Hinweis: Das beste Gleismaterial das Sie zur Verfügung haben gehört in den nicht sichtbaren Bereich!
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Andrea Hinz. Kontakt zum Railware Team
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