Dies geschieht durch die Angabe von erlaubten Zuggattungen pro Gleisabschnitt. Auf diese Weise findet jeder Zug selbsttätig seinen Weg durch Ihre Anlage.
Das Arbeiten mit Zuggattungen ermöglicht sehr mächtige und komfortable Funktionen zur Lenkung von Zügen. Jedem Zug können mehrere frei definierbare Zuggattungen zugeordnet sein. Damit lassen sich auf einfachste Weise z.B. Linienpläne oder Umlaufgruppen realisieren.
Da die Namen frei vergeben werden können, lassen sich auch Umlaufgruppen oder Linien definieren. So könnten beispielsweise die Regional-Express Linien RE1, RE2 und RE3 existieren, deren unterschiedlicher Zuglauf in den Zuganzeigern der beteiligten Bahnhofsausfahrten hinterlegt wird.
Oder es könnten Güterzüge bei der Durchfahrt durch Bahnhöfe auf besondere Durchfahrtgleise gelenkt werden. Nebenbahnzüge könnten automatisch aus Hauptstrecken ausfädeln oder E-Loks könnten am Befahren nichtelektrifizierter Streckenabschnitte gehindert werden.
Personenzüge könnten beim Halt in Bahnhöfen möglicht an den Hausbahnsteig (Gleis 1) gelenkt werden.
Das Bild zeigt ein einfaches Beispiel. Der Zug mit der Gattung 'S-Bus' kann lediglich die Nebenstrecke befahren. Alle anderen Züge verteilen sich entsprechend den Vorgaben im Bahnhof.
In den Eigenschaften der einzelnen Gleisabschnitte (Zuganzeiger) kann festgelegt werden, welche Zuggattungen den Gleisabschnitt benutzen dürfen. Außerdem ist die Angabe der erlaubten Gleisrichtungen möglich.
