Märklin H0-Anlage unterm Dach |
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Die Anlage befindet sich auf dem Speicher unseres Hauses. Das Gleismaterial besteht aus Märklin K-Gleis, sowie M-Gleis im Hauptschattenbahnhof. Die Anlage ist eine Ringanlage mit einer Rundlauflänge von ca. über 85 m plus den entsprechenden Abstellgleisen in den Schattenbahnhöfen. Es gibt einen 12-gleisigen Schattenbahnhof im unteren Anlagenteil, einen 5-gleisigen Hauptbahnhofsteil und im oberen Anlagenteil ist noch mal ein 5-gleisiger Schattenbahnhof. An den Hauptbahnhofsteil ist auch noch eine Nebenbahn angeschlossen, die in beiden Richtungen eingleisig abgeht.
Die Anlage ist im Hauptbahnhofsteil so konzipiert, dass links wie rechts in beiden Richtungen ein- und ausgefahren werden kann. Vergleichen kann man sie auch mit einer großen Knochenanlage, die ineinander verschlungen ist. Als Zentraleinheit, wird die Intellibox von Uhlenbrock benutzt sowie das HSI-88 als Rückmeldeeinheit. Die Zentraleinheit steuert einen selbstgebauten 10A Booster an. Der Steuerungsrechner ist ein Pentium 4 mit 1,4 Mhz. Der Rechner wird nur zur Steuerung der Modellanlage benutzt.
Der Gleisbau ist soweit fertig, so dass sie rein theoretisch ausgeschmückt werden könnte, was aber noch lange Zeit benötigt, da ich selbständig bin und nicht so viel Zeit dazu habe. Aus diesem Grund habe ich mich auch für Railware entschieden und auch aus Kostengründen, da ich nur einen Rückmelder pro Block benötige. Andere Steuerungssysteme benutzen ja mehrere Rückmelder pro Block und nach meiner Ansicht ist eine Anlage mit Railware viel schneller und einfacher in Betrieb zu nehmen.
Ich bin mit Railware sehr zufrieden, die Probleme die auftraten, lagen zum Teil an einem alten Computer, der zu langsam war und an Hardwarebausteinen, die teils fehlerhaft arbeiteten sowie Kabelbrüchen in fertigen Leitungen von Herstellern. Sehnlichst warte ich auf die Fertigstellung der einspuligen DKW- Unterstützung in der Zuglenkung.
Es sind überwiegend Märklin Loks sowie einige von ROCO und Fleischmann im Einsatz. Die besten Erfahrungen in punkto Bremsgenauigkeit erhielt ich mit den Loks, die mit einem ESU- Decoder ausgerüstet sind. Selbst Märklin Loks mit ESU- Decodern halten genau, wenn alle Loks genau eingemessen wurden. Aus meiner Sicht ist es wichtig um einen einwandfreien Betrieb zu garantieren, dass die Blocklängen und Bremspunktlänge genau ausgemessen werden sowie auch die Lok mit der Spannung eingemessen wird, die auf der Anlage verwendet wird.
Das Gleisbild mschaumburg.rwg Die Fahrzeuge mschaumburg.rwz
Manfred Schaumburg betreibt eine technisch gut ausgerüstete Fachwerkstatt, rüstet Loks auf Digital um und übernimmt viele weitere Arbeiten rund um die Modellbahn. Weitere Infos auf seiner Homepage.
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