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Standards der Modellbahntechnik

Standards spielen eine große Rolle in unserer technischen Welt. Denken Sie z.B. nur mal an eine DVD oder ein Auto. Kaum vorstellbar, wenn man für jede neue DVD auch einen besonderes Abspielgerät bräuchte oder jede Mineralölmarke eigene Zapfhähne an den Tankstellen hätte, die nur mittels besonderer Adapter in Ihren Tankstutzen passen würden.

Modellbahnelektronik wird verglichen mit anderen Branchen eher in kleinen Stückzahlen gefertigt. Dies liegt sicher auch daran, das die Modellbahnerei ein Hobby für Individualisten ist. Und es ist nicht verwunderlich, das es eine Unzahl von Informationen, Empfehlungen und miteinander inkompatibler Geräte gibt.

Es gibt Standards der digitalen Modellbahntechnik. Sie müssen diese nur nutzen wollen!

Entscheiden Sie sich für eine in Europa gängige Digitalzentrale, für die Sie im Problemfall Hilfe erhalten können. Verwenden Sie dann die von diesem Hersteller empfohlenen und bewährten Bussysteme. Sie dienen der Kommunikation zwischen Zentrale und Bausteinen wie Weichendecoder oder Rückmeldebausteine.

Standards gibt es beim Gleisprotokoll. Das sind die Digitalimpulse, die ein Lokdecoder verstehen (entschlüsseln) kann. Diese werden von der Digitalzentrale erzeugt und von Boostern verstärkt, damit der Strom für Motore und Beleuchtung von Loks und Zügen reicht. Gebräuchlich sind Motorola (wird von Märklin verwendet), DCC (der von der NMRA festgelegte Standard) und Selectrix. Diese Datenformate werden auch zur Übermittlung von Befehlen an Weichen- Signal- und Schaltdecodern verwendet.

Railware basiert auf Standard Digitalkomponenten

Bei Übertragungssystemen für Rückmeldungen von der Anlage zur Zentrale (und damit zum PC) gibt es ebenfalls drei standardisierte Varianten. Zunächst der s88- Bus, er ist bei Dreileiteranlagen üblich, weil er von Märklin entwickelt wurde. Dann der bei Lenz Digitalsystemen übliche RS-Bus (XpressNet) , der meist bei Zweileiteranlagen zum Einsatz kommt. Außerdem immer dann, wenn größere Entfernungen zu überbrücken sind. Dann der SX-Bus von Selectrix, wobei es sich um denselben Bus handelt, der auch für die Stelldecoder benutzt wird. Und letztendlich: Uhlenbrock favorisiert für die Intellibox (auch Fleischmann TwinCenter und Piko Power Box) das in Europa nicht so gebräuchliche LocoNet.

Standard Komponenten = Universelle Elektronik

Für eine mit Railware überwachte oder gesteuerte Anlage brauchen Sie keine speziellen Digitalkomponenten, sondern ausschließlich Standard- Bausteine. Zusätzlich zu einer Digitalzentrale sind dies:

Auch die Montage und Verkabelung sollte so universell wie nur möglich ausgeführt werden. Der große Vorteil ist, das Sie nur einmal eine universelle Elektronik einbauen müssen. Anschließend können Sie alle Fahrwünsche, Anpassungen und Änderungen bequem mit der Maus am PC erledigen. Nichts, aber auch gar nichts muss mehr an der Elektronik oder den Rückmeldepositionen verändert werden - zumindest bei Railware nicht. Sie treffen Entscheidungen, die von der intelligenten Software interpretiert und umgesetzt werden und von der Hardware lediglich noch ausgeführt wird. Eine saubere Trennung zwischen Anlage (Hardware) und Betrieb (Software) ist das Ergebnis.

Die Empfehlung kann also nur lauten: bauen Sie die Elektronik unter der Anlage so universell wie möglich und verlagern alle Einstellungen und Aufgaben in die Software. Railware macht Ihnen dieses Vorgehen sehr leicht.

Hier Informationen zur Rückmeldung. Weitere Informationen im Bereich Kundenkommunikation. Infos zu den unterstützten Digitalsystemen.

 

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